Die lokale Entwicklungsstrategie
 
 
In der sogenannten „lokalen Entwicklungsstrategie“, die in einem Beteiligungsprozess von Menschen aus unterschiedlichen Themen- und Fachbereichen aus der Region und von Vertretern der Mitgliedsgemeinden erarbeitet wurde, finden sich drei Aktionsfelder und Themengebiete, die in der laufenden LEADER-Programmperiode 2014-2020 besonders in unserem Fokus stehen.
 
 

Umfassende Lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020

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Die Aktionsfeld-Themen im Überblick
 
 
AKTIONSFELD 1:     WERTSCHÖPFUNG
 
  Land- u. Forstwirtschaft: Diversifizierung - neue Standbeine für Kleinstunternehmer (v.a.Bauern)  
     
 

Nur gut jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb im Thermenland-Wechselland betreibt beispielsweise auch eine landwirtschaftliche Nebentätigkeit, wie etwa die Selbstvermarktung der eigens hergestellten Produkte.

 

Da die Zukunft von kleinstrukturierter Landwirtschaft jedoch als bedroht gilt, fördern wir innovative Projekte, die Landwirten ein zusätzliches Standbein ermöglichen sollen, um ihren Kleinbetrieb auch zukünftig gewinnbringend führen zu können.

Mit der Förderung von Produktinnovationen und der Erweiterung der Wertschöpfungsketten wollen wir Kooperationen unterstützen.

Eine Zusammenarbeit von Produzenten und Verarbeitern, um so Produktneuheiten hervorzurufen, die die Wertschöpfung steigern.

 
 

 

   
 
  KMU Wirtschaftsstandort: Auf- sowie Ausbau von Unternehmensnetzwerken  
 

 

Durch die Vernetzung von regionalen Betrieben untereinander sowie der gemeinsamen Nutzung von bestehendem Know-How, gemeinsamer lebenslanger Weiterbildung und regionaler Kooperation soll der Auftritt als EINE starke Wirtschaftsregion nach außen hin gefestigt werden. Unternehmen aus unserer Region sollen so als Einheit in Zukunft erfolgreicher handeln können.

 
 

 

 
       
 
  Tourismus: Ausschöpfen von regionalem touristischem Potential und Internationalisierung  
 

 

Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Thermen soll die touristische Weiterentwicklung geschafft werden, Internationalisierung des Angebots als Stichwort. Besonders im Bereich Urlaub in der Natur im Wechselgebiet sowie entlang der Lafnitz wollen wir Projekte initiieren und umsetzen. Bewusstseinsbildung und Angebotsentwicklung stehen hier im Mittelpunkt, aber auch das Ziel durch eine bessere internationale Ausbildung der Fachkräfte im heimischen Gastgewerbe, wie beispielsweise im Bereich der Fremdsprachen, erreicht werden.

 

 

 
       
 
AKTIONSFELD 2:     NATÜRLICHE RESSOURCEN und KULTURELLES  ERBE
 
  Natur- und Umweltschutz: Naturbewusstsein, gesunder und klimaschonender Lebensstil  
     
 

Entlang der Lafnitz, die sich vom Wechsel bis hin in die südliche Thermenregion zieht, leben unzählige wertvolle Kleinlebewesen. Aktives Engagement der Bevölkerung zur Erhaltung dieser unerlässlichen Lebewesen und der Naturlandschaften ist in den nächsten Jahren durch eine Steigerung des Naturbewusstseins notwendig. Unterstützen wollen wir auch die Gestaltung eines ganzheitlichen und bewussten Lebensstil, um so im Einklang mit der Natur auf Augenhöhe und wertschätzender Achtung gegenseitig in der Region leben zu können.


Im Bereich der alternativen Stromerzeugung verfügt die Region Thermenland-Wechselland über ein breites Know-How sowie Erfahrungen. Das Bewusstsein für eine abgestimmte/vernetzte/plattformübergreifende Nutzung der einzelnen Technologien gilt es hingegen zu stärken.

 
 

 

   
 
  Regionale Identität: Identität stärken, Präsentation und Bündelung der Angebote  
 

 

Um die Identität der Bevölkerung mit ihrer Heimatregion auszubauen, ist es unser Ziel, die räumlichen, als auch gesellschaftlichen Besonderheiten und Stärken des Thermen- und Wechsellandes besonders hervorzukehren und diese bewusst zu machen.


Potential sehen wir vor allem in der Vernetzung, Kooperation und Präsentation der zahlreichen Angebote und Anbieter der Region nach außen

 
 

 

 
 

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AKTIONSFELD 3:     GEMEINWOHL
 
  Demografischer Wandel und sozialer Zusammenhalt: Lösungskonzepte erforderlich  
 

Die zunehmende „Veralterung", der stetige Geburtenrückgang, neue Gesellschaftsstrukturen sowie die hohe Abwanderungsrate stellt die Bevölkerung unserer Region vor neue Gegebenheiten/Herausforderung im alltäglichen sozialen Miteinander. Und gerade für jene gilt es dringend Lösungskonzepte zu erarbeiten.


Auf jeden Fall setzen wir auf die Unterstützung gesellschaftlicher Randgruppen aber auch auf die Verstärkung zivilgesellschaftlichen Engagements.

 
 

 

   
 
  Lebenslanges Lernen: Vielfältiges Angebot noch intensiver nutzen  
 

Die Region kann zwar mit vielfältigen und umfangreichen Angeboten zur Aus- und Weiterbildung punkten, dennoch beschränkt sich das Angebot der Lehrberufe lediglich auf einige wenige, wodurch es in weiterer Folge zukünftig schwierig wird, geeignete Facharbeiterstellen zu besetzen.

Zudem muss das Bewusstsein für den Nutzen sowie die Bereitschaft des Lebenslangen Lernens unter der Bevölkerung erst wachsen.

Das heißt für uns, Angebot sichtbar machen, zu kommunizieren und mit Bildungsanbietern zusammenzuarbeiten.